An die 60 Personen, darunter viele Familien, versammelten sich an Heilig Abend zum Stationenweg in St. Michael. Diesen hatte die Ehe- und Familienseelsorge Schweinfurt in Person von Ullrich Göbel zusammen mit Patrizia Sormani, der Familie Mantel und dem Ehepaar Bartenstein-May gestaltet. Zur Begrüßung brannte am Turm ein Feuer, an dem sich bei eisigem Wind alle erst mal wärmen konnten. Auch ein Weihnachtslied mit Bewegungen von Daniel Kallauch sorgte dafür, dass vor allem die teilnehmenden Kinder in Stimmung kamen. Dann durften die Familien ihre Laternenkerzen am Friedenslicht entzünden. Die nächsten drei Stationen, die die Organisatoren im Innenraum von St. Michael liebevoll aufgebaut hatten, waren ganz auf die Tiere der Weihnachtsgeschichte ausgerichtet: den Esel, den Ochsen und den Schafen. Während der Esel überraschend nahe beim Transport von Maria und später an der Krippe war, dauerte es ein Weilchen, bis auch der Ochs im Weihnachtsgeschehen zum Zug kam, nachdem sich zuvor mehrere Tiere angeboten hatten, dem Neugeborenen Gesellschaft zu leisten. Schließlich bildeten eine Reihe von sprechenden Schafen in Form von großen Kuscheltieren den Abschluss, bevor es in die Kirche ging. Dort hörten die Anwesenden noch einmal in Kurzform die Weihnachtsgeschichte, immer unterbrochen von den hellen Tönen der Glöckchen, die zuvor an alle ausgeteilt wurden. Mit einer Kinderversion von „Stille Nacht“ endete in der abgedunkelten Kirche das für die Stadtkirche neu konzipierte Angebot des Stationenwegs.
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