Nikolausbesuche in St. Anton/Bergrheinfeld und St. Elisabeth Schleerieth
Wie schon die Jahre zuvor nutzte die Ehe- und Familienseelsorge in Form eines verkleideten Mannes mit Bischofsstab auch den Nikolaustag 2025, um einige Kitas im Landkreis aufzusuchen.
In BERGRHEINFELD konnte der heilige Mann um die 90 Kinder begrüßen, die alle im Freien in einem weiten Kreis um eine große Feuerschale saßen. Für ihn selbst war ein Stuhl mit einer warmen Decke bereitet, auf dem sich der Nikolaus niederließ. Er begrüßte die Kinder, hörte an, was sie vorbereitet hatten, nämlich Lieder, Fingerspiel und Gedichte und lobte die Kleinen dafür. Er musste aber auch manchen Tadel loswerden. Ganz prima fand der Bischof Nikolaus diesmal vor allem, „dass ihr Kinder aus einem fremden Land, die in eure Gruppe kommen und sich mit der Sprache schwertun, so freundlich aufnehmt, ihnen alles zeigt, erklärt und sie unterstützt eure Sprache zu lernen. Das hilft den Kindern sich bei euch und in der neuen Umgebung wohlzufühlen.“ Leider gab es aber auch Unangenehmes zu erwähnen: „Ich habe bemerkt, dass einige der Spielsachen, die ihr hier im Kindergarten haben, nicht mehr so gut in Schuss sind, wie sie es einmal waren.“ Dazu zählte er die abgebrochene Baggergabel, einige Kisten oder auch die Kreidetafel im Garten, die zum Müll gebracht werden musste, weil „zwei Buben so lange mit einem Besenstil auf diese geschlagen haben, bis sie gebrochen und ganz kaputt war.“ Bischof Nikolaus appellierte an die Kinder, „mit den Spielsachen so umzugehen, als wären sie wertvolle Schätze – mit Liebe und Respekt“ - so wie es im zwischenmenschlichen Bereich ja auch sein soll.
Während die Kinder schließlich Würstchen und Weck verspeisten, konnte sich der Nikolaus im Gespräch mit einem dunkelhäutigen Kind aus Sri Lanka davon überzeugen, wie gut dieser nach einigen Monaten schon die deutsche Sprache beherrschte. Dafür lobte der heilige Mann den Jungen ganz besonders.
In der KITA ST. ELISABETH IN SCHLEERIETH fand ein von den vielen Besuchen am Wochenende leicht erschöpfter Nikolaus am Beginn der Woche um die 25 Kinder vor, die schon sehr aufgeregt auf den Bischof gewartet hatten. Auch sie präsentierten sich in guter Form, sagten sie doch Gedichte auf und sangen die passenden Lieder. Die Erzieherinnen hatten einen großen Sack vorbereitet, aus dem der Nikolaus jedem Kind ein ganz persönliches Geschenk herauszog und diesem überreichte. Er schaute dabei in viele freudige und erwartungsvolle Gesichter. Auch das Personal lobte der heilige Mann mit dem weißen Bart ausdrücklich für ihre Geduld, Umsicht und Kreativität mit den Kindern. Als Belohnung überreichte der Nikolaus vom Elternbeirat für die Erzieherinnen vorbereitete Geschenke.


